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Basketball-Stadtmeisterschaften 2017: Erfolgreiche Titelverteidigung PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Erfolgreiche Titelverteidigung
Am 5. April 2017 gelang unseren Schülern der Jahrgänge 2004 und 2005 der Triumph bei den Bochumer Basketball-Stadtmeisterschaften. Unter der Leitung von Herrn Faßhauer und Herrn Kotzea gewann das Team beide Spiele deutlich. Zunächst wurde die Pestalozzischule mit einem furiosen 40:6 geschlagen. Im anschließenden Finale ließen die Spieler ein 26:6 gegen die Matthias-Claudius-Schule folgen. Damit stellt die Lessing-Schule im zweiten Jahr nacheinander den Stadtmeister in der Wettkampfklasse der jüngsten Schüler.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. April 2017 um 12:25 Uhr
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Klassen 6b und 6c im Tierpark PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Die Klassen 6b und 6c sind mit ihren Biologielehrern zu Führungen im Tierpark gewesen. Dort haben sie die Sinne der Tiere (Hai, Robben, Greifvögel, ...) betrachtet und in anschließenden Kurzreferaten wiederholend vertieft. Alle waren von der sehr lebendigen Biologiestunde begeistert und nehmen einige Erkenntnisse, z. B. wie sich eine Schlangenhaut anfühlt, mit.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. April 2017 um 13:54 Uhr
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Gäste aus Spanien, Mallorca PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Wir heißen unsere spanischen Gäste HERZLICH WILLKOMMEN!
Seit Dienstag, 28. März 2017, ist eine große Gruppe von 31 Schülerinnen und Schülern mit zwei Begleiterinnen zu Besuch an unserer Lessing-Schule. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir sie begrüßen und ihnen unsere Schule zeigen. Abends ging es mit einem Begrüßungsessen weiter. Bis zum folgenden Dienstag werden die spanischen Gäste z.T. mit den deutschen Gastschülern und -schülerinnen viele Unternehmungen und Besuche durchführen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. März 2017 um 14:48 Uhr
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Gäste aus Oregon PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Zum Gegenbesuch sind am Sonntag, 19. März 2017 acht Schüler und Schülerinnen und eine Begleitperson aus Oregon, genauer der Gegend südlich von Salem, zu uns nach Bochum gereist. Sie werden in den nächsten zwei Wochen an der Lessing-Schule sein und das Leben in Bochum kennen lernen. Im Englischunterricht werden sie viele Fragen zu den USA beantworten und unsere Schule bereichern.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. März 2017 um 16:50 Uhr
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Kino der Verführung PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

 

Damit in Bezug auf diese Überschrift kein Missverständnis aufkommt: Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 haben das Kino im Bahnhof Langendreer nicht besucht, um sich dort einen Liebesfilm anzuschauen. Auf dem Programm stand vielmehr ein sogenannter „NS-Vorbehaltsfilm“. Das ist die Bezeichnung für Propaganda-Filme der Nazis, deren Wirkung auf den Zuschauer auch heute noch als so gefährlich eingestuft wird, dass sie eigentlich im Giftschrank der Archive verschlossen sind und nur von einem autorisierten Experten herausgeholt werden dürfen. Der stand uns in der Person des Kölner Medienpädagogen Michael Kleinschmidt zur Seite. Mitgebracht hatte er den antisemitischen Hetzfilm „Jud Süß“, den 1940 über 20 Millionen Deutsche freiwillig gesehen hatten. Für den damaligen Propagandaminister Goebbels ein voller Erfolg, schließlich waren Filme für ihn „wichtige Waffen im Zuge der geistigen Kriegsführung“. Im Mittelpunkt dieses Historienfilmes steht der jüdische Geschäftsmann Joseph Süß Oppenheimer, der einen skrupellosen Landesfürsten zunehmend in seine Abhängigkeit bringt und auf diese Weise der Bevölkerung großen Schaden zufügt.

Die Rezeption des Filmes konnte auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Zunächst einmal in der Betrachtung als historisches Dokument, mit dem man nachvollziehen konnte, wie die Nazis die damalige Bevölkerung indoktrinierten. Michael Kleinschmidt verwies auf Berichte der Gestapo, die ihre Spitzel in die Kinos schickte, um die Wirkung auf das Publikum zu beobachten. Dort stehe, dass während der Vorführungen Besucher aufgesprungen seien und „Tötet die Juden!“ geschrien hätten.

Man konnte aber auch in einer Art Selbstexperiment, die eigene Manipulierbarkeit nachvollziehen. Spätestens nach der Vergewaltigung einer arischen Jungfrau durch den „bösen Juden“ konnte man sich einer negativen Emotionalisierung kaum erwehren. Ergänzt wurde dieser Effekt noch durch die filmische Gestaltung, die die dargestellten Juden im Unterbewusstsein des Zuschauers in den Bereich des Bedrohlichen rückten. In dem Analysegespräch nach der Vorführung mussten die Schülerinnen und Schüler erschrocken feststellen, dass diese Form der Verführung auch heute noch im Kinosaal funktioniert.

In einer Zeit, in der rechtsextreme Parteien ebenfalls versuchen, mit stereotypen Darstellungen die Angst in der Bevölkerung vor „dem Fremden“ zu schüren, muss dieses Filmseminar als ein wichtiger Beitrag zur Förderung eines kritischen politischen Bewusstseins gesehen werden. Finanziell und organisatorisch unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, der an dieser Stelle ein großes Dankeschön gebührt. Dieses gilt auch dem Referenten Michael Kleinschmidt, der mit seinem besonders lebendigen Vortrag, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu fokussieren wusste.

Die Hauptfigur des Filmes gab es übrigens wirklich. Und so steht auch im Vorspann des Filmes: „nach einer wahren Geschichte“. Doch die Geschichte war eine ganz andere. Der Heidelberger Finanzier Joseph Süß Oppenheimer wurde Opfer einer Intrige am Hofe des Herzogs Karl Alexander von Württemberg. Er wurde ohne ein gerichtliches Verfahren aufgehängt und seine in einem Käfig baumelnde Leiche sechs Jahre lang zur Schau gestellt. Ein jüdisches Opfer in einen furchteinflößenden Täter umzuwandeln, das war den Nazis mit diesem Film gelungen – und das zu einem Zeitpunkt, als die jüdischen Mitbürger schon seit Jahren unter dem Terror des Nazi-Regimes zu leiden hatten. Welch ein Irrsinn, aber er funktioniert(e)!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. März 2017 um 18:08 Uhr
 
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