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Vorstellung der Informationstechnischen Grundbildung

Absicht der Informationstechnischen Grundbildung, kurz ITG, ist es, die Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler im Umgang mit elektronischen Medien zu fördern und zu stärken. Neben der Nutzung des Computers und der neuen Medien als Lehr- und Lernmittel nimmt dieser Bereich einen großen Stellenwert in der aktuellen Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder und Jugendlichen ein. Auch in der späteren Berufsausbildung, beim Studium und in der Arbeitswelt ist die Informationstechnologie nicht mehr wegzudenken. Eine sichere, reflektierte und selbstkritische Nutzung heute wie in Zukunft ist somit Ziel unserer Arbeit. Deshalb finden sich über die informationstechnische Grundbildung hinaus Inhalte dieses Themenfeldes im Unterricht der einzelnen Fächer, beispielsweise der Sprachen oder Kunst, aber auch in außerunterrichtlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel bei den Streitschlichtern und Mobbing-Moderatoren wieder.

Der Unterricht findet in zwei Computerräumen mit moderner Ausstattung (moderne, vernetzte Computerarbeitsplätze in Klassenstärke mit Medienboardunterstützung) statt.

Ziele des Faches

Herr Hollmann und Herr Meppelink haben das Ziel, unseren Schülerinnen und Schüler wichtige Grundlagenkompetenzen im Umgang mit den sogenannten Neuen Medien zu vermitteln, um sie für die Herausforderungen einer modernen Mediengesellschaft mit hilfreichen Kompetenzen auszustatten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht somit die Förderung eines reflektierten eigenen Mediennutzungsverhaltens, damit die vorhandene hohe Nutzungsmotivation der jungen Schülerinnen und Schüler konstruktiv und sozialverträglich ihr Leben bereichern kann. Ansatzweise können auch die Bereiche der Konstruktion von Wirklichkeit durch Medien und Medien als Wirtschaftsfaktor (WEB3.0) konkretisiert werden.


 Neben der Vermittlung informationstechnischer Grundfertigkeiten spricht unsere Arbeit vor allem weitere Kompetenzbereiche an, deren Inhalte stark miteinander verbunden sind:





Informationstechnische

Grundlagen:

Sicherung von basalen Fertigkeiten zum Verständnis und zur Nutzung der Neuen Medien als Voraussetzung für Kommunikation, Information, Präsentation und Produktion


Kommunikation:

Verantwortungsbewusste und damit angemessene, adressaten-gerechte Kommunikation mit Medien


Information:

Gezielte Suche, Auswahl und Nutzung von Quellen im Internet


Präsentation:

Mediengestützte Präsentation und ihre spezifischen Merkmale und sachgerechte Auswahl der Präsentationsart


Produktion:

Produktion medialer Inhalte als planvoll gestalteter Prozess






Sicherheit

In allen Bereichen werden maßgebliche Bereiche des Jugendmedienschutzes, des Datenschutzes, des Urheber- und Persönlichkeitsrechts anlassbezogen thematisiert und diese sicherheitsrelevanten Aspekte im alltäglichen Schulleben durch alle Beteiligten umgesetzt.

Unterrichtspraktisches Beispiel

Die inhaltliche Gestaltung des Unterrichts konzentriert sich sehr stark an den Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs. Um diese zielsicher bestimmen zu können, erstellen alle Schülerinnen und Schüler nach der Vermittlung der basalen Fertigkeiten Mediensteckbriefe, auf deren Basis die inhaltlichen Schwerpunkte des Halbjahres bestimmt werden können. Ein Schwerpunkt der aktuellen Arbeit im Schuljahr 2016/2017 bildet der reflektierte Umgang mit dem WhatsApp- Messenger. Dazu lassen sich für die verschiedenen Kompetenzbereiche beispielsweise folgende Inhalte ableiten:

Kommunikation:

Reflexion der Nutzungsgewohnheiten, Thematisierung möglicher Probleme, Suche nach geeigneten Lösungen und übergreifenden Verhaltensregeln.


Information:

Sensibilisierung für die Nutzungsbedingungen der scheinbar kostenlosen App, hier vorrangig die Freigabe von Kontakten und Bildern.


Präsentation:

Bildschirmpräsentation zur Nutzung von WhatsApp mit anschließender Reflexion und Vereinbarung sinnvoller Präsentationsstandards.


Produktion:

Erstellen einer Bildschirmpräsentation nach vereinbarten Standards, eines Nutzungsratgebers mithilfe einer Textverarbeitungssoftware und eines Videospots zur reflektierten Mediennutzung mit dem eigenen Smartphone und einer Videoschnittsoftware.









Das Fach ITG schafft somit medientechnische Grundlagen. Die Nutzung der erworbenen Kompetenzen in verschiedenen Unterrichtsfächern vertieft im Anschluss an das Schulhalbjahr die Arbeit des ITG-Unterrichts und bildet bei den Schülerinnen und Schüler notwendige Handlungsroutinen und damit Sicherheit im Umgang mit dem Erlernten. Die Bereiche der Produktion von Medieninhalten und mediengestützte Präsentation lassen sich durch viele Fächer vertiefend nutzen, der Bereich Kommunikation wird insbesondere im Bereich des Faches ErwachsenWerden durch die Klassenleitungsteams weiter vertieft.



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Juni 2017 um 12:37 Uhr