Girls´ und Boys´ Day 2018 - kein Tag wie jeder andere! PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Auch in diesem Jahr fand wieder der allseits beliebte Girls´ and Boys´ Day an der Lessing-Schule statt. Der 8. Jahrgang durfte sich an einem Tag ein Unternehmen aussuchen, in das er hineinschnuppern möchte.

Ich verbrachte meinen Tag in der Hauptstelle der Sparkasse Bochum und freute mich schon Wochen vorher hierauf. Als es dann soweit war, wurde ich von einer Mitarbeiterin der Personalabteilung und einem Azubi im Foyer der Hauptstelle begrüßt. Es ging los im Schulungsraum der Sparkasse, wo wir ein paar Daten und Fakten vermittelt bekamen. Für mich war besonders interessant, dass die Sparkassenhauptstelle wie ein Bügeleisen gebaut ist. Danach durften wir uns an ersten praktischen Aufgaben probieren. Sehr interessant war es, eine Kundenberatung vorzubereiten.  Auch konnten wir bereits Kundentelefonate trainieren und das Ausfüllen verschiedener Formulare anhand von Beispielen üben. Hinterher wurde uns die Geschäftsstelle Dr. Ruer-Platz gezeigt und erklärt. Für mich war es ein sehr interessanter und kurzweiliger Tag. Vielen Dank nochmals an die Sparkasse, aber auch an das Berufsfelderkundungsteam der Lessing-Schule, die mir diesen tollen Tag ermöglicht haben. Da kann man einfach nur sagen: „Sparkasse – Gut für Bochum“.

Nico Fischer, Klasse 8a


Girls' und Boys' Day 2018

„Einfach von 10 bis 12 zwei Stunden lang in so einer Bücherei rumgammeln und dann wieder nach Hause.“ Das war vielleicht die Intention, die der ein oder andere hatte, als er sich den Praktikumsplatz in der RUB-Bücherei für den Girls' und Boys‘ Day ausgesuchte. Im Nachhinein wären viele gerne länger dort geblieben.

Alles fing um 10:00 Uhr morgens im Audimax der Ruhr-Universität Bochum an. Dort wurden alle Schüler und Schülerinnen, die dort einen Praktikumsplatz bekommen hatten, versammelt, um sich eine kurze Begrüßung und einen Vortrag über die Ruhr-Uni anzuhören. Danach wurde man den entsprechenden Gruppen zugewiesen: An der Zahl waren es rund 30 Stück vom IT-Bereich über Handwerk zu Kunst und Religion. Für jeden war etwas dabei.

Ich habe mich mit rund 5 anderen Schülern für einen Blick „hinter die Kulissen der RUB-Bibliothek“ entschieden, zu welcher wir direkt von einem dortigen Azubi geführt wurden. Ich war schon das ein oder andere Mal an der Ruhr-Universität, aber noch nie in der dortigen Bibliothek. „Gut“, habe ich anfangs gedacht, „das ist jetzt vielleicht ungefähr so groß wie die Stadtbücherei, nur ohne die Filme und Spiele.“- Wir waren nicht schlecht erstaunt, als wir die Bibliothek betraten: Bücher über Bücher, egal wo man hinsah.

Um die 1,7 Millionen Bücher standen dort zur Verfügung, einige spezifischere noch an anderen Standorten auf dem Campus. Zwar keine Abenteuer-Romane und Fantasy-Geschichten, aber alles was man für eine Facharbeit oder eine ordentliche Recherche benötigen würde. Zuerst zeigte man uns den Aufbau und die Organisation der Bibliothek, damit man unter dem vielen Wissen auch das gesuchte findet. Als kleinen Abschluss-Test dazu gab man uns einige Bücher, die wir korrekt in die Regale einräumen sollten. Zugegeben, damit hatte jeder so seine anfänglichen Probleme, aber schnell hatte man den Dreh raus und eine Art Reiz, das richtige Regal zu finden. Zusätzlich ergaben sich daraus auch lustige Situationen, die die ganze Gruppe unterhielten und für eine ganze Menge Spaß und leises Gelächter sorgten, aber natürlich nicht zu viel, denn in einer Bücherei musste man  bekanntlich ruhig sein ; ).

In dieser Bibliothek war es an manchen Stellen auch wichtig, still zu sein, da dort überall Tische mit Computern standen, an denen fleißig geschrieben und recherchiert wurde.

Nachdem wir auch die anderen Geschosse mit den bis zur Decke ragenden Büchern bestaunt hatten, zeigte man uns den Keller, in welchem sich Bücher befanden, die für den Verleih nicht zur Verfügung standen. Auch dort verschlug es dem ein oder anderen den Atem beim Anblick der bis zu 400-500 Jahre alten Bände mit ihrem teilweise silbernen Rahmen und alten Ledereinband. Auch Regale voller alter Doktorarbeiten und Bücher in allen Formen, Farben und Größen gab es dort für uns zu bestaunen. Und als uns berichtet wurde, dass sich in der Bücherei sogar eine Erstausgabe eines Asterix-Comics und eine Sammlung jeder Ausgabe der New York Times seit 1900 gab, wurde uns erst richtig bewusst, wie viel es in der Bibliothek zu sehen gab. Generell gab es vieles, was uns  beeindruckte. Gegen 12.00 Uhr konnten wir dann wieder nach Hause gehen. Der ein oder andere wäre bestimmt auch sehr gerne noch länger zwischen den Regalen stehen geblieben.

Jan Schmelzer, 9c

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. Juni 2018 um 05:51 Uhr