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Religionsunterricht an der Lessing-Schule: Sechs gute Gründe

Religionsunterricht stellt die „Sinnfrage“
Gibt es Gott? Hat die Welt einen Sinn? Wohin führt das alles? Welchen Sinn hat mein Leben? Was kommt danach?
Es gehört zum Menschsein, diese Fragen zu stellen. Religionsunterricht setzt sich mit diesen Fragen auseinander und sucht tragfähige Antwortsangebote.

Im RU lernt man die Wurzeln unserer christlich geprägten Kultur kennen
Ohne Kenntnis jüdisch-christlicher Tradition ist unsere Kultur und Gesellschaft nicht zu verstehen; z.B. das Leitbild der Menschenwürde, der biblische Schöpfungsglaube, die Zehn Gebote, das Gebot der Nächsten- und Feindesliebe ... haben unsere Geschichte prägend entscheidend mitbestimmt. Literatur, Kunst, Musik, Film, Gesetze und Parteiprogramme bleiben ohne Grundkenntnisse der Bibel und christlichen Tradition stellenweise unverständlich.

Der RU stellt die Frage nach der ethischen Verantwortung
Alles scheint heute möglich zu sein: die elektronische Vernetzung der Menschheit, die medizinische Verlängerung des Lebens, eine Veränderung des Klimas, Produktion künstlichen Lebens. Aber wie stehen wir dem Fortschritt ethisch gegenüber?

RU will zur Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft ermutigen
In unserer Leistungs- und Erfolgsgesellschaft stehen arme und arbeitslose, kranke und behinderte Menschen oft am Rande. Auch unter den Jugendlichen gibt es viele, die eher im Schatten des Wohlstandes leben oder persönliche Probleme haben. RU leitet dazu an, Leid und Not anderer Menschen zu erkennen und über die Ursachen nachzudenken. In einer Zeit wachsender sozialer Kälte wirkt er darauf hin, für das Wohl aller Menschen einzutreten.

Der RU vermittelt Kenntnisse über andere Religionen
Ohne Religionswissen ist es schwer, andere Kulturen und Religionen zu verstehen. In einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft wird die Verständigung untereinander blockiert, wenn kein Gespür für die religiösen Wurzeln anderer Menschen besteht.

RU hilft, vorhandene Glaubensvorstellungen und Sinnangebote, weltanschauliche Meinungen und esoterische Vermutungen kritisch zu prüfen
Der Religionsunterricht hilft, religiöse und quasi-religiöse Vorstellungen bewusst zu machen, kritisch zu untersuchen und begründet zu beurteilen.

Das Fach Religionslehre an der Lessing-Schule

Religionsunterricht in der Sekundarstufe I

An der Lessing-Schule wird der Religionsunterricht in der Sekundarstufe I durchgehend mit zwei Wochenstunden abgedeckt. Zu diesem Unterricht sind auch nichtgetaufte Schülerinnen und Schüler und Schülerinnen und Schüler, die anderen Religionen angehören, herzlich eingeladen. Neben den inhaltlichen Anforderungen des Faches (s. Curricula) spielt die Methodenvermittlung eine große Rolle: Texterschließungs- und Präsentationsmethoden werden kennengelernt und geübt, freie Arbeitsformen, soziales und fächerverbindendes („vernetztes“) Lernen und kritisches Hinterfragen gefördert. So unterstützt der Religionsunterricht nicht nur die Vorbereitung auf die spätere Arbeitswelt, sondern besonders die individuelle Entfaltung der Schülerinnen und Schüler.

Religionsunterricht in der Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II wird Religionslehre in der Regel dreistündig erteilt. Neben den fachlichen Inhalten (vorbereitend auf die Anforderungen des Zentralabiturs) werden Methoden der Wissenschaftspropädeutik vermittelt: die Arbeit aus der Sekundarstufe I wird weitergeführt und vertieft, Quellen und Texte erschlossen und kritisch reflektiert, Präsentationstechniken verfeinert und geübt.

Schulgottesdienste

Schulgottesdienste finden regelmäßig zum Schuljahresbeginn, zu Weihnachten und Ostern z.T. in Kooperation mit den örtlichen Gemeinden statt, bei der Vorbereitung und Gestaltung der Gottesdienste helfen Lerngruppen aus diesen Klassen tatkräftig mit. Auch die Eltern sind herzlich zu diesen Gottesdiensten eingeladen.

Wir freuen uns auf Euch!


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Mai 2017 um 17:55 Uhr