Lessing-Schule bekommt neue naturwissenschaftliche Räume PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail

Foto WAZ: Otto     Text WAZ: Markus Rensinghoff

Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.
Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.
Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.


Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“
Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“
Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“ (...)

Markus Rensinghoff

 

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http://www.derwesten.de/staedte/bochum/lessing-schule-bekommt-neue-naturwissenschaftliche-raeume-id11857583.html?onepage=true

 

Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.

Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.

Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.

Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“

Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Klassen besuchen Industriefirmen

Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“

Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“

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Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.

Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.

Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.

Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“

Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Klassen besuchen Industriefirmen

Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“

Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“

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Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.

Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.

Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.

Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“

Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Klassen besuchen Industriefirmen

Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“

Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“

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Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.

Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.

Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.

Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“

Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Klassen besuchen Industriefirmen

Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“

Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“

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Wie oft Frank Saade durch diese Räume gegangen ist, hat er nicht gezählt. Physikraum 2 oder Chemieraum steht daran. Über den Türen gibt es beleuchtbare Schilder. Nicht eintreten ist darauf zu lesen. Sie sind gerade nicht beleuchtet, werden auch nie wieder beleuchtet sein. Was Saade, den Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, freut. Die Schule bekommt für eine Investitionssumme von 3 Millionen Euro Physik- und Chemieräume, die auf dem neuesten Stand der Technik sein werden.

Sie werden ausgestattet sein mit flexibler Möblierung, Versorgung mit Strom, Gas und Wasser von oben. Drei Jahre hatten sich die Planungen hingezogen. Jetzt wird gebaut. Der aktuelle Entlassjahrgang war der letzte, der in den Räumlichkeiten seine Abiturprüfungen ablegte und der damit eine besondere Schul-Geschichte schrieb.

Kurz danach rückten bereits die Bauarbeiter an. Sie fingen zunächst an, das feste Mobiliar abzubauen, zu zerlegen und zu entsorgen. „Das hat immer nach dem Ende des Unterrichts stattgefunden“, sagt Saade. „Die Arbeiter nehmen Rücksicht auf den Schulalltag.“ Gestört wird er durch den Ab- und anschließenden Um- und Neubau natürlich dennoch: erheblich und andauernd.

Der Physik- und Chemie-Unterricht fällt nun zwar nicht bis nach den Herbstferien, wenn die neuen Räume fertig sein sollen, ersatzlos aus. „Aber“, sagt Fachlehrer Stefan Block, „an normalen Unterricht ist in der Zeit nicht zu denken. Wir versuchen, das beste daraus zu machen. Gerade für den Physik-Unterricht haben wir viel Material gesichert und wir haben provisorische Fachräume eingerichtet.“

Was aktuell einfach zu machen war, weil die Abiturienten weg und einige Räume dadurch frei sind. „Das ändert sich natürlich mit dem neuen Jahrgang“, sagt Saade. Aber dann finden wir eine andere Lösung.“
Klassen besuchen Industriefirmen

Zum Beispiel den Besuch ganzer Schulklassen bei Maschinenbau-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fördert das. „Ich habe für verschiedene Klassen bereits Besuche bei Eickhoff, Entex und Vogelsang Elektromotoren beantragt“, sagt Block. „Wir lagern den Unterricht wenn möglich aus. Darüber hinaus nehmen wir am Wettbewerb Alberts Enkel teil. Da geht es um praktisches Arbeiten. Diesmal muss ein möglichst belastbarer Turm gebaut werden.“

Saade ist das Improvisieren, das Leben in einem baulich mangelhaften Schulgebäude, gewohnt. „Ich bin seit etwas mehr als zehn Jahren an dieser Schule. Ich kenne sie nur als Baustelle. Anfangs hieß bei uns zum Beispiel die Eingangshalle nur Halle der einhundert Eimer. Da hat es mächtig reingeregnet.“ Nun ist alles dicht, aber längst nicht alles fertig. „Wenn wir die neuen Räume haben“, sagt Saade, „wollen wir im nächsten Schritt Internet für alle Klassenräume. Und der Aufenthaltsraum für die Oberstufe muss erneuert werden. Da muss ein Schallschutz rein.“

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Mai 2016 um 14:37 Uhr